Stiftung Samariterherberge Horburg

Die Anfänge

Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Schwachen der Gesellschaft besonders von der Not dieser Zeit betroffen. Als Ausdruck christlicher Nächstenliebe fand der Horburger Ortspfarrer Dr. Klee einen Weg um zu helfen. Durch Spenden und Unterstützung Vieler aus Horburg und den umliegenden Dörfern war es möglich geworden ein kleines Waisenhaus zu errichten.

Am 31. Mai 1853 zogen 20 Mädchen in das neue Haus ein und am 7. Juli 1853 wird die Stiftung Samariterherberge von der königlichen Regierung anerkannt und erhält die Rechte der Kirchengüter verliehen.

Der Umzug


Das alte Stifterhaus wurde mit der Zeit zu klein und so entstand 1900 ein neues stattliches Wohnhaus in Horburg und das Gründerhaus musste in diesem Zusammenhang schweren Herzens verkauft werden. Schwierige Verhältnisse 1902 führten kurzzeitig zur Schließung des Heimes und im Herbst 1902 gelang es das Heim in ein Heim für Knaben umzuwandeln.

 

Eine Schule kam hinzu


1930 wurde auf dem Gelände der Samariterherberge eine Schule errichtet und Sie erhielt den Namen des 1925 verstorbenen ehemaligen Leiters der Samariterherberge. Pfarrer Paul Cranz.

( Paul-Cranz-Schule)



Beginn der Arbeit mit behinderten Menschen:

Von 1958 an wurden behinderte Mädchen in der Samariterherberge aufgenommen und die Schule wurde geschlossen.

 

Die Wende 1989

Für die Samariterherberge bedeutete die Wende eine große Chance für Ihre Arbeit und dies führte zur Errichtung von Werkstätten und Schaffung von einer Vielzahl von Arbeitsfeldern und zur Verbesserung und Erweiterung der Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen.

 

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